In erster Linie spielt bei einem Monitor das verbaute Panel eine Rolle. Die oft verbauten TN-Panels sind günstig und für die allermeisten Anwender ausreichend. Allerdings erkaufen sie sich ihren Preis mit einer hohen Abhängigkeit des Blickwinkels, was bedeutet, dass der Anwender schon relativ zentriert vor dem Bildschirm sitzen muss, um keine Farbverfälschungen an den Rändern und Ecken des Monitors feststellen zu müssen.
Besser aber gleichzeitig auch teurer sind beispielsweise IPS-Panels, welche den angesprochenen Nachteil nicht haben. Dafür liegt ihre Reaktionszeit etwas höher - was sich bei schnellen Bewegungen auf dem Bildschirm (Filme, Spiele) in Schlieren äußern kann - und der Preis spielt, wie gesagt, in einer anderen Region.
Wenn der Monitor jeden Tag mehrere Stunden benutzt wird, empfiehlt es sich außerdem, den Stromverbrauch im Auge zu behalten. Zwar sind alle TFTs keine Stromfresser, einige Modelle bieten jedoch noch zusätzliche Stromspar-Maßnahmen oder überzeugen mit einem wirklich auf null Watt abgesenkten Verbrauch im Standby. Ebenfalls hilfreich bei einer häufigen Benutzung ist die sogenannte Pivot-Funktion, mit der man den Monitor kippen, neigen, drehen und in der Höhe verstellen kann. Gerade, wenn man oft mit mehreren Personen vor dem Monitor sitzt - möglicherweise bei der Arbeit -, kann diese Funktion ihren Aufpreis mehr als wert sein.